{"id":4119,"date":"2012-09-17T21:28:51","date_gmt":"2012-09-17T18:28:51","guid":{"rendered":"https:\/\/newarmorofgod.wpenginepowered.com\/ein-ausgeglichenes-leben-fuehren-unter-eigenen-bedingungen\/"},"modified":"2025-01-03T17:51:23","modified_gmt":"2025-01-03T15:51:23","slug":"ein-ausgeglichenes-leben-nach-meinen-eigenen-vorstellungen-fuhren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.putonthewholearmorofgod.love\/de\/ein-ausgeglichenes-leben-nach-meinen-eigenen-vorstellungen-fuhren\/","title":{"rendered":"Ein ausgeglichenes Leben nach meinen eigenen Vorstellungen f\u00fchren"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:78px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<style>.kb-row-layout-id4119_d6d274-46 > .kt-row-column-wrap{align-content:start;}:where(.kb-row-layout-id4119_d6d274-46 > .kt-row-column-wrap) > .wp-block-kadence-column{justify-content:start;}.kb-row-layout-id4119_d6d274-46 > .kt-row-column-wrap{column-gap:var(--global-kb-gap-md, 2rem);row-gap:var(--global-kb-gap-md, 2rem);padding-top:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-sm, 1.5rem);grid-template-columns:minmax(0, 1fr);}.kb-row-layout-id4119_d6d274-46 > .kt-row-layout-overlay{opacity:0.30;}@media all and (max-width: 1024px){.kb-row-layout-id4119_d6d274-46 > .kt-row-column-wrap{grid-template-columns:minmax(0, 1fr);}}@media all and (max-width: 767px){.kb-row-layout-id4119_d6d274-46 > .kt-row-column-wrap{grid-template-columns:minmax(0, 1fr);}}<\/style><div class=\"kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id4119_d6d274-46 alignnone wp-block-kadence-rowlayout\"><div class=\"kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top\">\n<style>.kadence-column4119_5faf8c-fa > .kt-inside-inner-col,.kadence-column4119_5faf8c-fa > .kt-inside-inner-col:before{border-top-left-radius:0px;border-top-right-radius:0px;border-bottom-right-radius:0px;border-bottom-left-radius:0px;}.kadence-column4119_5faf8c-fa > .kt-inside-inner-col{column-gap:var(--global-kb-gap-sm, 1rem);}.kadence-column4119_5faf8c-fa > .kt-inside-inner-col{flex-direction:column;}.kadence-column4119_5faf8c-fa > .kt-inside-inner-col > .aligncenter{width:100%;}.kadence-column4119_5faf8c-fa > .kt-inside-inner-col:before{opacity:0.3;}.kadence-column4119_5faf8c-fa{position:relative;}@media all and (max-width: 1024px){.kadence-column4119_5faf8c-fa > .kt-inside-inner-col{flex-direction:column;justify-content:center;}}@media all and (max-width: 767px){.kadence-column4119_5faf8c-fa > .kt-inside-inner-col{flex-direction:column;justify-content:center;}}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-column kadence-column4119_5faf8c-fa\"><div class=\"kt-inside-inner-col\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach neun Monaten Krankenhaus- und Rehabilitationsaufenthalt kehrte ich nach Hause zur\u00fcck und all meine Erinnerungen der vergangenen Monate verschwanden. Ich f\u00fchlte mich total allein gelassen mit meiner Behinderung. Die Medizin hatte das M\u00f6glichste getan, um mir wieder auf die Beine zu helfen. Danach musste ich meinen eigenen Weg finden, das Leben weiterzuf\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">L\u00e4hmung \u00fcberwinden und Sinn finden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die linke Seite meines K\u00f6rpers war noch immer gel\u00e4hmt und ich konnte nicht sprechen. Ich f\u00fchlte, als ob mir jemand den Teppich unter den F\u00fc\u00dfen weggezogen h\u00e4tte, bevor mein Leben erst richtig begonnen hatte. Was k\u00f6nnte ich noch von meinem Leben erwarten?<br><br>Als ich \u00fcber mich selbst als ein Individuum nachdachte, schien es egal zu sein, ob ich mir jetzt gleich eine Schlinge um den Hals binden w\u00fcrde, so wie meine Mutter es vor zehn Jahren getan hatte, oder ob ich meine letzte Reise an den Meeresstrand machen w\u00fcrde, der nur einen Steinwurf von zu Hause entfernt war. Entgegen meinen Gedanken f\u00fchlte ich mich, dass ich als Individuum ein Unikat war: niemand anderer hatte exakt meine Erfahrungen und andere Menschen kombinierten diverse Dinge nicht exakt auf meine Weise. Niemand anderer f\u00fchlt die Welt in exakt der gleicher Weise, so wie ich es tue. Es schien, dass ich als Individuum nur in Beziehung zu meiner Wohngemeinschaft bedeutend war.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Umarmung von Individualit\u00e4t und Gemeinschaft<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich dachte, dass trotz der Ungl\u00fccklichkeit meiner Erfahrungen, sie mir dienen und Baumaterial f\u00fcr mein Leben sein sollten, das ich auch mit anderen teilen konnte.<br><br>Ich kehrte in meinen Gedanken zu jener Energiequelle zur\u00fcck, bei der die Entwicklung unserer Welt offenbar begann. \u00dcber Millionen von Jahren, \u00fcber Jahrtausende und Jahrhunderte entwickelte sich die Welt durch Versuch und Irrtum. Sie ging durch verschiedene Phasen des Chaos und der Harmonie und von Zeit zu Zeit geriet sie immer wieder ins Chaos. Aber die gute vorantreibende Kraft des Lebens, die die Fortsetzung der Entwicklung aufrecht erhielt, \u00fcberlebte. Unterschied sich das Chaos, das ich durchgehen musste von jenem der nat\u00fcrlichen Entwicklung der Welt? War ich nicht eher ein Teil der fortsetzenden Entwicklung?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Balance und St\u00e4rken finden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Art von &#8222;Irrtum&#8220; hatte mein Leben in eine unkalkulierbare Richtung gedreht und meine Aufgabe bestand darin, einen Weg zu finden, um ein Gleichgewicht wieder herzustellen. Ich sollte mich nicht nach den Beeintr\u00e4chtigungen richten, die meine Behinderung verursachte. Ich musste mich auf Dinge konzentrieren, in denen ich gut war, und die mein Gleichgewicht verbesserten.<br><br>Ein Kind entwickelt sich durch seinen eigenen Enthusiasmus, aber auch weil die Umgebung ihm konstant neue Herausforderungen stellt. Ich musste die Herausforderungen finden, die mein Leben weiter bringen w\u00fcrden. Ich glaubte, dass was auch immer ich brauchte, schon in der jeweiligen Situation vorhanden war. Ich musste nur meine Augen offen halten und mutig die M\u00f6glichkeiten ergreifen, die ich erhielt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Geheimnis des Erfolgs<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gro\u00dfen und Ganzen hatte ich eine genauso gro\u00dfe Chance Erfolg im Leben zu haben, wie jeder andere auch. Das Geheimnis erfolgreicher Menschen ist, dass sie ihre eigenen St\u00e4rken gefunden haben. Nur ein einzelnes Talent kann schon zu Erfolg f\u00fchren. Deshalb war die Grundvoraussetzung f\u00fcr meinen Erfolg, dass ich meine St\u00e4rken fand.<br><br>Mir war bewusst, dass ich nur durch die Vorurteile der Menschen abgelehnt werden k\u00f6nnte, egal wie gut ich war. Es war eine Tatsache, mit der ich ganz einfach zurechtkommen musste. Ich dachte, dass ich durch eine einzige Sache meine eigene Position verbessern konnte: ich musste gerecht zu anderen Menschen sein. Nur dadurch, dass ich fair zu anderen Menschen war, konnte ich rein theoretisch erwarten, dass sie auch zu mir fair waren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Taten sprechen lauter als Worte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Falls jemand aus irgendeinem Grund mich ablehnte, sollte ich meine Energie nicht verschwenden, indem ich versuchte, ihn mit Worten zu \u00fcberreden. Falls ich Menschen mit meinen Handlungen nicht \u00fcberzeugen konnte, war ich einfach nicht \u00fcberzeugend genug. Ich sollte nicht einmal versuchen, Menschen bei strittigen Diskussionen zu \u00fcberzeugen. Ich glaubte, dass ich genug M\u00f6glichkeiten bekam, um mich selbst zu verwirklichen.<br><br>Als ich behindert wurde, war ich in einer Situation, die von mir eine totale \u00c4nderung meiner Denkweise verlangte. Es war fr\u00fcher meine Ehre, dass ich mich gut benahm, und dass ich alles tat, was die Menschen von mir erwarteten, ohne Wenn und Aber. Oder eher: Ich hatte all das gemacht, von dem ich <strong>glaubte<\/strong>, dass es die Menschen von mir erwarteten. Ich hatte mehr in einer Art imagin\u00e4ren Welt und Illusion gelebt als in der Realit\u00e4t. Ich konnte nicht einmal richtig wissen, was die Menschen von mir erwarteten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Konflikte und Individualit\u00e4t zulassen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr\u00fcher habe ich jegliche Auseinandersetzung oder Konflikt vermieden, aber war die Vermeidung der Konflikte ein Wert an sich? Verlangt es nicht mehr Mut und St\u00e4rke von einer Person, die ihre eigene Meinung unabh\u00e4ngig formt, und die sie auch verteidigt und bei ihr bleibt, auch wenn sie stark unter Druck gesetzt wird? Ist nicht die F\u00e4higkeit des individuellen Denkens die Basis meiner eigenen Individualit\u00e4t?<br><br>Als es mir nicht m\u00f6glich war zu sprechen und ich schwer behindert war, schien es, dass niemand anderer au\u00dfer mir Erwartungen f\u00fcr meine Zukunft hatte. Meine Zukunft lag wortw\u00f6rtlich komplett in meinen eigenen H\u00e4nden. Meine Situation unterschied sich v\u00f6llig von jener Situation anderer Menschen, die ich kannte. So konnte ich nicht mehr nach Handlungsmodellen in meiner Umgebung suchen. Ich wusste, dass wenn ich mich \u00fcberhaupt entwickeln wollte, musste ich mich nach meinen Bed\u00fcrfnissen richten und mein eigenes Hirn einschalten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bildung und Lebenskr\u00e4fte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor ich den Schlaganfall erlitt, ging ich 14 Jahre zur Schule, aber die Schule hatte mir kaum Verst\u00e4ndnis \u00fcber Lebenskr\u00e4fte vermittelt. Geschweige denn, dass die Schule mir Wissen vermittelt h\u00e4tte, mit dem ich einigerma\u00dfen f\u00fcr Situationen vorbereitet gewesen w\u00e4re, denen ich mich stellen musste, als ich behindert wurde. Wenn ich jetzt nach \u00fcber 30 Jahren an meine damalige Situation denke, f\u00fchle ich, dass ich zu jener Zeit alles hatte, was ich brauchte, um mich meinen neuen Herausforderungen zu stellen: die Gedanken, die ich oben beschrieben habe, sind genau die gleichen, die ich 1979 hatte, als ich vom Rehabilitationszentrum wieder nach Hause kam. Trotz des Chaos in meinem Kopf, war ich absolut f\u00e4hig wichtige Entscheidungen meines Lebens zu treffen, die zu meinem Erfolg f\u00fchrten. Und man brauchte lediglich drei Dinge: Bed\u00fcrfnisse erkennen, Augen offen halten und dem eigenen Urteilsverm\u00f6gen vertrauen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n<\/div><\/div>\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach neun Monaten Krankenhaus- und Rehabilitationsaufenthalt kehrte ich nach Hause zur\u00fcck und all meine Erinnerungen der vergangenen Monate verschwanden. Ich f\u00fchlte mich total allein gelassen mit meiner Behinderung. Die Medizin hatte das M\u00f6glichste getan, um mir wieder auf die Beine zu helfen. Danach musste ich meinen eigenen Weg finden, das Leben weiterzuf\u00fchren. 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